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Beikost-Checkliste für die ersten Lebensmittel (kostenlos zum Ausdrucken)
Eine druckbare Checkliste für den Beikoststart — Reifezeichen, erste Lebensmittel nach Kategorien, der Zeitplan zur Allergenenführung, Regeln zur Erstickungsprävention und wann Sie den Kinderarzt rufen sollten.
Veröffentlicht:
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Konsultieren Sie bei Fragen zu Ihrem Kind immer Ihren Kinderarzt.
Entspricht den Empfehlungen von AAP, WHO und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).
So recherchieren und prüfen wir →
Reife — beginnen Sie nicht mit Beikost, bevor alle drei zutreffen
- Um die 6 Monate herum (die meisten Babys); nicht vor ~17 Wochen.
- Sitzt mit wenig oder ohne Unterstützung gut; hält den Kopf stabil.
- Zeigt Interesse am Essen (schaut Ihnen beim Essen zu, greift danach, öffnet den Mund).
Besprechen Sie den Beikoststart immer mit Ihrem Kinderarzt, besonders bei Frühchen oder gesundheitlichen Bedenken.
Erste Lebensmittel nach Kategorie
- Gedämpfte Brokkoli-Röschen (weich)
- Süßkartoffel (gekocht, püriert oder als Spalte)
- Avocado (reif, in Scheiben oder püriert)
- Karotte (sehr weich gekocht)
- Gurke (geschält, für ältere Babys)
- Banane (reif, püriert oder als Stick)
- Birne (reif und weich oder gekocht)
- Mango (sehr reif)
- Pfirsich (reif, ohne Schale)
- Beeren (ganz nur bei sicherem Kauen; sonst püriert)
- Eisenangereicherter Babybrei (Hafer, Mehrkorn)
- Gut gekochte Linsen oder Bohnen (püriert)
- Weich gekochtes Ei (ganz, Eigelb + Eiweiß)
- Hähnchen oder Rind (langsam gegart, zerzupft)
- Tofu (fest, in weiche Streifen geschnitten)
- Naturjoghurt aus Vollmilch (ohne Zuckerzusatz)
- Weiche Nudeln (gut gekocht)
- Haferflocken (gekocht, pur)
- Kleine Stücke weiches Brot
- Milder Käse (kleine weiche Würfel)
Allergeneinführung — früh beginnen, eines nach dem anderen
Aktuelle AAP-Empfehlung: häufige Allergene zwischen 4–11 Monaten (nicht später) einführen, um das Allergierisiko zu senken. Ein neues Allergen pro Tag, am Morgen, in kleiner Menge; 2 Stunden beobachten; über mehrere Tage wiederholen.
- Erdnuss (glattes Erdnussmus, verdünnt)
- Ei (gut gegart, ganz)
- Milch / Milchprodukte (Joghurt, Käse — nicht als Getränk vor 12 Monaten)
- Schalenfrüchte (Muse oder fein gemahlen)
- Weizen (kleine weiche Stücke)
- Soja (Tofu, pürierte Edamame)
- Fisch (gegart, gut entgrätet, quecksilberarm)
- Schalentiere (wenn Teil der Familienkost)
- Sesam (Tahin, verdünnt)
- Ein neues Allergen pro Tag, am Morgen
- Mit einem bekannten, gut vertragenen Lebensmittel mischen
- 2 Stunden auf Nesselsucht, Erbrechen, Atemveränderungen achten
- Allergen regelmäßig wiederholen, um Toleranz zu erhalten
- Bei schweren Allergien in der Familie zuerst den Kinderarzt fragen
Erstickungsprävention — nicht verhandelbar
- Aufrecht im Hochstuhl sitzen
- Erwachsener anwesend und aufmerksam
- Weich genug, um zwischen Daumen und Finger zu zerdrücken
- Passende Größe: anfangs lange Streifen, später kleine Bissen
- Säuglings-Erste-Hilfe bei Verschlucken kennen
- Ganze Weintrauben / Kirschtomaten (vierteln)
- Ganze Nüsse / Popcorn / Hartbonbons
- Stücke von rohem Apfel, Karotte, Sellerie
- Würstchen-/Wurstscheiben (längs schneiden)
- Klebrige Lebensmittel (Erdnussmus vom Löffel, Marshmallows)
Im ersten Lebensjahr meiden
- Honig — Botulismusgefahr unter 12 Monaten.
- Kuhmilch als Getränk — kleine Mengen in Speisen sind in Ordnung, aber nicht als Hauptgetränk vor 12 Monaten.
- Zugesetztes Salz und Zucker — Babys brauchen sie nicht.
- Saft — unter 12 Monaten nicht empfohlen.
- Nicht pasteurisierte Milchprodukte, rohes oder nicht durchgegartes Fleisch/Eier/Meeresfrüchte.
Allgemeine Hinweise; folgen Sie den Anweisungen Ihres Kinderarztes für Ihr Kind.
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