Babypflege

Dreimonatskoliken: Was Koliken sind und wie man damit umgeht

Warum manche Babys täglich stundenlang weinen, was Koliken verursacht und welche Strategien evidenzbasiert tatsächlich helfen.

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Geprüft von: Whispie-Redaktionsteam Evidenzbasierte Elternforschung

Veröffentlicht:

Whispie

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Konsultieren Sie bei Fragen zu Ihrem Kind immer Ihren Kinderarzt.

Entspricht den Empfehlungen von AAP, WHO und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

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Häufig gestellte Fragen

Was ist die Definition von Koliken?

Koliken werden klinisch definiert als Weinen bei einem ansonsten gesunden Baby für mehr als 3 Stunden pro Tag, mehr als 3 Tage pro Woche, über mehr als 3 Wochen (die "Dreier-Regel"). Dies beginnt typischerweise um 2-3 Wochen, erreicht einen Höhepunkt um 6 Wochen und bessert sich um 3-4 Monate.

Was verursacht Koliken?

Die genaue Ursache ist unbekannt. Mögliche Faktoren umfassen: unreifes Verdauungssystem, Gasansammlung, Überempfindlichkeit auf Reize, Überstimulation und in einigen Fällen Kuhmilchprotein-Empfindlichkeit.

Was hilft bei Koliken?

Evidenzbasierte Ansätze umfassen: 5-S-Methode (Wickeln, Seitenlage, Schush, Schaukeln, Saugen), weißes Rauschen, Säuglingsmassage (besonders Bauchmassage), Autofahrten/Spaziergänge und Tragen. Colic Calm (Simeticon) kann Gasschmerzen reduzieren.

Wann enden Koliken?

Die meisten Koliken bessern sich dramatisch um den 3.-4. Monat. Einige Babys haben bis 5-6 Monate Symptome. Das Ende kommt in der Regel so plötzlich wie der Beginn.

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