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Checkliste zur Wochenbett-Erholung (kostenlos zum Ausdrucken)
Eine druckbare Checkliste zur Wochenbett-Erholung — wöchentliche körperliche und emotionale Meilensteine, was normal ist, Warnzeichen, die dringend ärztliche Hilfe erfordern, und wie Sie um Hilfe bitten.
Veröffentlicht:
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Konsultieren Sie bei Fragen zu Ihrem Kind immer Ihren Kinderarzt.
Entspricht den Empfehlungen von AAP, WHO und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).
So recherchieren und prüfen wir →
Rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Hebamme, wenn Sie Folgendes erleben…
- Starke Blutung (eine Binde pro Stunde durchgeblutet) oder große Klumpen nach dem ersten Tag.
- Fieber ≥ 38°C / 100,4°F, Schüttelfrost, übelriechender Ausfluss.
- Starke Kopfschmerzen, die mit Ruhe und Flüssigkeit nicht nachlassen, verschwommenes Sehen oder Brustschmerz / Atemnot.
- Rote, geschwollene, schmerzhafte Brust plus grippeähnliche Symptome (mögliche Mastitis).
- Plötzliche starke Schmerzen in Wade, Bauch oder an der Naht; Anzeichen einer Infektion.
- Gedanken, sich selbst oder dem Baby zu schaden — rufen Sie heute Ihre Ärztin oder einen Krisendienst an.
Komplikationen im Wochenbett können ernst sein. Diese Druckvorlage ist allgemeine Information; bei besorgniserregenden Symptomen wenden Sie sich an Ihre Ärztin — bei schweren Symptomen an den Notdienst.
Erholungs-Checkliste nach Wochen
- So viel ruhen, wie Ihr Baby es zulässt — schlafen, wenn es schläft
- Wochenfluss (Lochien) im Blick — stark → mittel → leicht
- Dammpflege nach jedem WC-Gang (Peri-Flasche, Binden)
- Wasser bei jeder Mahlzeit trinken (egal ob Sie stillen oder nicht)
- Nur kurze Wege im Haus — kein Heben
- Jede Hilfe annehmen: Essen, Wäsche, ältere Kinder
- Wochenfluss sollte leichter sein; bei stärker oder riechend melden
- Dammpflege + ggf. Brustwarzenpflege beim Stillen weiter
- Wenn freigegeben, kurze langsame Spaziergänge draußen (5–10 Min)
- Protein + Eisen + Ballaststoffe bei den meisten Mahlzeiten
- Auf Baby-Blues achten — bleibt es über Tag 14 hinaus, melden
- Wochenbettbesuch ist meist geplant — wahrnehmen
- Sanfte Beckenbodenübungen (ohne Pressen oder Luftanhalten)
- Kaiserschnitt: Naht sauber und trocken halten; Rötung beobachten
- Mentaler Check-in: Wie geht es IHNEN wirklich?
- Stillberatung holen, wenn Stillen wehtut
- Partner/Familie um eine volle Schlafphase pro Woche bitten
- 6-Wochen-Untersuchung planen (Freigabe für Sport)
- Nach ärztlicher Freigabe sanft mit Bewegung beginnen
- Beckenboden- / Rückbildungs-Physio bei Inkontinenz oder Schmerz
- Haarausfall, trockene Haut, Stimmungsschwankungen — alles normal, aber im Blick behalten
- Weiter auf Wochenbettdepression/Angst achten (formales Screening um Woche 6)
- Wieder mit der Partnerschaft verbinden — kleine Dinge, keine großen Pläne
- Wenn relevant, Rückkehr in den Job planen
Selbstfürsorge-Basics
- Wasser an jeder Still-/Fütterstation
- Eine warme, nährstoffreiche Mahlzeit pro Tag
- ≥ 4 Stunden am Stück schlafen, wenn möglich
- 15+ Min Tageslicht pro Tag (gut für die Stimmung)
- An den meisten Tagen ein langsamer Spaziergang oder Dehnen
- Ein nicht-babybezogenes Gespräch pro Tag
- Kurze Tagebuch- oder Sprachnotiz an schweren Tagen
- Social Media, das Vergleiche auslöst, begrenzen
- Heute um EINE konkrete Sache bitten (Essen, Wäsche, Spaziergang)
- Akzeptieren, dass „gut genug" reicht
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