Kindheitsentwicklung

Wie man Empathie bei Kindern entwickelt

Ist Empathie angeboren oder erlernt? Die Stufen der Empathieentwicklung bei Kindern, Ursachen für mangelnde Empathie und tägliche Möglichkeiten für Eltern, empathisches Wachstum zu unterstützen.

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Geprüft von: Whispie-Redaktionsteam Evidenzbasierte Elternforschung

Veröffentlicht:

Whispie

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Konsultieren Sie bei Fragen zu Ihrem Kind immer Ihren Kinderarzt.

Entspricht den Empfehlungen von AAP, WHO und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

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Empathie: angeboren und erlernt

Empathie ist nicht rein angeboren oder rein erlernt — sie entwickelt sich aus dem Zusammenspiel beider. Kinder kommen mit der Grundlage für Empathie auf die Welt (emotionale Ansteckung, prosoziale Impulse), aber die vollständige Entwicklung der Empathie erfordert fürsorgliche, reaktionsschnelle Beziehungen und gezielte Unterstützung.

Häufig gestellte Fragen

Wann entwickelt sich Empathie bei Kindern?

Empathie entwickelt sich stufenweise: Neugeborene zeigen emotionale Ansteckung; mit 2–3 Jahren entsteht Sympathie; mit 4–6 Jahren entwickelt sich kognitive Empathie (die Perspektive anderer verstehen); mit dem Schulalter reift affektive Empathie.

Kann man Empathie lehren?

Ja — Empathie ist teilweise angeboren, aber stark von Umgebung und Erfahrungen geformt. Eltern, die Empathie modellieren, über Gefühle sprechen und auf die Gefühle ihres Kindes eingehen, fördern die Empathieentwicklung erheblich.

Was tun, wenn mein Kind keine Empathie zu zeigen scheint?

Ein Mangel an Empathie bei jungen Kindern ist häufig entwicklungsbedingt und kein Zeichen eines Charaktermangels. Gefühle benennen, auf Emotionen anderer hinweisen ('der Hund ist traurig — er hat sein Spielzeug verloren') und auf die Gefühle des Kindes eingehen.

Wie fördert man Empathie durch Vorlesen?

Bücher ermöglichen es Kindern, die Perspektiven verschiedener Charaktere einzunehmen, Emotionen in sicherer Distanz zu erkunden und Empathie-Gespräche anzustiften ('wie glaubt du, fühlt sich der Bär?').

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