Kindheitsentwicklung
Schlafängste und Albträume bei Kindern: Normal oder ein Problem?
Was ist der Unterschied zwischen einem Albtraum und einem Nachtschreck? Warum weint oder schreit Ihr Kind nachts? Ein praktischer Elternleitfaden zu Schlafängsten bei Kindern.
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Konsultieren Sie bei Fragen zu Ihrem Kind immer Ihren Kinderarzt.
Entspricht den Empfehlungen von AAP, WHO und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).
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Warum nehmen Albträume zu?
- Tagesangst: Unverarbeiteter Stress und Sorgen wirken sich auf den Schlaf aus.
- Beängstigende Inhalte: Altersungerechte Filme, Spiele oder Geschichten.
- Unregelmäßiger Schlaf: Inkonsistente Schlafenszeiten und unzureichender Schlaf.
- Stressige Lebensereignisse: Umzug, Scheidung, Krankheit.
Was nach einem Albtraum zu tun ist
- Zu ihnen gehen und ruhig bleiben: Ihre körperliche Anwesenheit ist die mächtigste Beruhigung.
- Orientieren helfen: „Das war ein Traum – er war nicht real. Du bist jetzt sicher."
- Nicht zum Reden zwingen: Am nächsten Tag fragen gibt dem Kind die Chance, sich zu teilen.
- Tagesverarbeitung: Den Traum zeichnen oder „umschreiben" hilft Kindern, die Angst zu verarbeiten.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Albtraum und Nachtschreck?
Albtraum: Tritt im REM-Schlaf auf. Das Kind wacht auf, weiß wo es ist, erkennt Sie und kann den bösen Traum beschreiben. Nachtschreck: Tritt im Tiefschlaf auf. Das Kind öffnet die Augen, schreit, schwitzt – schläft aber noch. Erkennt Sie nicht, nimmt keinen Trost an. Erinnert sich morgens an nichts.
Wann sollte man sich Sorgen machen?
Albträume mehr als 3-mal pro Woche, Nachtschrecke nach dem 12. Lebensjahr, Albträume, die ein traumatisches Ereignis nachstellen (möglicher PTSD-Indikator), oder Schlafverweigerung rechtfertigen eine professionelle Beurteilung.
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